Burgen in Deutschland
Eines meiner Lieblingsmotive sind Burgen. Die steinernen Zeugen einer längst vergangenen Epoche faszinieren uns auch heute noch, gleich ob als Ruine oder Museum.
Eines meiner Lieblingsmotive sind Burgen. Die steinernen Zeugen einer längst vergangenen Epoche faszinieren uns auch heute noch, gleich ob als Ruine oder Museum.
Die Würdeburg in Teutschenthal wurde um 1600 als Renaissance-Schloss auf dem Gelände einer früheren Burg errichtet, von der keine Reste erhalten sind. Bauherr war Friedrich von Trotha. 1710 erfolgte ein völliger Neubau im Stil des Barock. Schon kurze Zeit danach wurde das Schloss nach dem Tod des Ba...
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Über dem Tal der Unstrut im südlichen Sachsen-Anhalt thront die Burg Wendelstein aus dem 14./15. Jahrhundert. Die Anlage ist geteilt, der obere Teil iost noch bewohnt, während der Untere als sehr Ruine lohnenswert ist. Neben zahlreichen Verteidigungsanlagen sind die Reste der Burgkapelle interessant. Von mehreren Stellen hat man einen fantastischen Blick auf das Unstruttal bis hinüber zum Kloster Memleben.
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Die Wysburg, auch Hohenwaldsburg genannt, liegt wenige Kilometer südlich der Hohenwartetalsperre. Hier wird seit den 80er Jahren eine Burg des 13. Jahrhunderts praktisch aus dem Erdboden gegraben. Eine Besonderheit sind die hier gefundenen Blidenkugeln (siehe Bild) und die Wasserversorgungsanlage.
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Südlich von Arnstadt finden wir drei schwarzburgische Burgen, die gekennzeichnet sind durch ihre einheitliche Anlage. Ein mächtiger Bergfried als Schildturm mit abgerundeten Ecken ist direkt mit dem Palas verbunden. Die jeweils hohen Türme schützen die Anlage vor Beschuss vom gegenüberliegenden Gelände, von dem sie durch einen tiefen Graben getrennt sind. Die z.T. noch gut erhaltenen Umfassungsmauern mit verschiedenen Schießscharten bildeten einen engen Zwinger. Die Ähnlichkeit der Anlagen zeigt sich besonders in den Grundrissen. Eine derartige fast Deckungsgleichheit ist bei mittelaterlichen Wehanlagen selten.
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Im Werratal bei Themar liegt oberhalb des rechten Ufers die hennebergische Osterburg. Der Bergfried stammt aus der Mitte des 12. Jahrhunderts, die drei noch gut erhaltenen Mauertürme entstanden im 15. Jahrhundert. Seit den achtziger Jahren kümmert sich ein Verein um die Erhaltung der Anlage.
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